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SEPA kommt - Änderungen bei der Beitragszahlung

Ziel von SEPA („Single Euro Payments Area“) ist einen einheitlichen Zahlungsverkehrsraum in Europa zu schaffen, um die Wirtschaft zu unterstützen und das Zusammenwachsen in Europa zu fördern. Die bisher genutzten nationalen Zahlungsverfahren werden zum 01.02.2014 in allen Ländern des SEPA-Raums, die den Euro als Währung nutzen, abgeschafft. Bis zu diesem Datum müssen die bisher bekannten nationalen Überweisungen und Lastschriften gemäß der EU-Verordnung 260/2012 durch die neuen Verfahren (SEPA-Überweisung und SEPA-Lastschrift) abgelöst werden.

SEPA betrifft die Überweisungen, Lastschriften und Kartenzahlungen, d.h. Sie werden in allen Zahlungsverkehrsangelegenheiten mit SEPA in Berührung kommen.

 

Die wichtigsten Änderungen

Die wohl markanteste Änderung ist die Umstellung von Kontonummer und Bankleitzahl auf IBAN und BIC. Hierbei handelt es sich um gültige und eindeutige Kontodaten in der SEPA-Zone. IBAN und BIC finden sich bereits heute auf jedem Kontoauszug einer Bank und zudem auf vielen EC-Karten.

Ab dem 1. Februar 2014 werden Zahlungen von Banken und Sparkassen mit IBAN und BIC abgewickelt.

 

IBAN (International Bank Account Number - ehemals Kontonummer)

  • International standardisierte Nummer die jedes Girokonto im EURO-Zahlungsraum eindeutig bezeichnet
  • eine deutsche IBAN ist immer 22 Stellen lang
  • eine internationale IBAN kann max. aus 34 Stellen bestehen

IBAN

 

BIC (Business Identifier Code - ehemals Bankleitzahl)

 

11-stellige standardisierte Nummer die sich zusammensetzt aus:

  • 4-stelliger Bankcode, vom Geldinstitut frei wählbar
  • 2-stelliger Ländercode nach ISO 3166-1
  • 2-stellige Codierung des Ortes
  • 3-stellige Kennzeichnung der Filiale oder Abteilung
  • (Branch-Code) nur optional

BIC

 

Neues Lastschriftverfahren

 

Eine weitere Änderung betrifft das Lastschriftverfahren. Hier wird das bisherige Einzugsermächtigungsverfahren durch das SEPA-Lastschriftverfahren ersetzt. Wichtigste Neuerung ist das Mandat. Das SEPA-Mandat ist die vertragliche und rechtliche Legitimation für den Einzug von SEPA-Lastschriften.

 

Wichtige Bestandteile des SEPA-Mandats sind die Gläubiger-Identifikationsnummer und die Mandatsreferenznummer. Durch die Gläubiger-Identifikationsnummer wird der Lastschrifteinreicher eindeutig identifiziert. Die Mandatsreferenznummer stellt den Bezug zum gegebenen Mandat her. Ein Mandat muss in schriftlicher Form vorliegen und ist vom Beitragszahler zu unterzeichnen.

 

Des Weiteren ist der Lastschrifteinreicher verpflichtet vor dem ersten Abruf, den Beitragszahler per Vorankündigung Pre-Notification über die Lastschrifttermine und -beträge zu informieren.


Persönliche Beratung



Was SEPA für Sie bedeutet

Bei Überweisungen

Verwenden Sie ab dem 01.02.2014 bei Zahlungen IBAN und BIC und nicht mehr die alte Kontonummer und Bankleitzahl. Die Bankkonten des Deutscher Ring Krankenversicherungsvereins a.G. für die Beitragszahlungen finden Sie unter Details und Links.

 

Sollten Sie Ihre Beiträge per Dauerauftrag zahlen, werden bestehende Daueraufträge automatisch durch Ihr Kreditinstitut in IBAN und BIC umgerechnet. Ab 01.02.2014 sind Daueraufträge mit IBAN und BIC einzurichten.

 

Bei Lastschriften

SEPA-Lastschriftmandate (Mandate)

 

Mandate ersetzen die bisherigen Einzugsermächtigungen. Das SEPA-Mandat  ist die vertragliche und rechtliche Legitimation für den Einzug von SEPA-Lastschriften für den Deutscher Ring Krankenversicherungsverein.

 

Existierende Einzugsermächtigungen werden bis zum 1. Februar 2014 vom Deutscher Ring Krankenversicherungsverein in SEPA-Mandate umgedeutet. Wenn Sie das Einzugsermächtigungsverfahren vereinbart haben, werden wir Sie im Januar 2014 über  über diese Umdeutung informieren. Bitte prüfen Sie zur Sicherheit, die in diesem Schreiben genannten Daten (Ihre IBAN und BIC) auf Richtigkeit. Eine Reaktion auf dieses Schreiben ist nur bei falschen Angaben (z.B. IBAN oder BIC) erforderlich.

 

Ab Januar 2014 können neu abzuschließende Versicherungen im Rahmen der Antragsstellung mit einem Mandat zum Lastschrifteinzug ausgefüllt werden. Dieses Mandat muss auf ein inländisches Konto ausgestellt und vom Kontoinhaber unterschrieben werden.

 

Jedes Mandat wird vom Deutscher Ring Krankenversicherungsverein mit einer Mandatsreferenznummer versehen. So ist eine eindeutige Zuordnung der SEPA-Lastschrift zum Mandat möglich. Die Mandatsreferenznummer wird zukünftig bei jeder SEPA-Lastschrift auf Ihrem Kontoauszug im Verwendungszweck ausgewiesen. Gleichzeitig wird das Mandat um die Gläubiger-Identifikationsnummer angereichert, um den Deutscher Ring Krankenversicherungsverein eindeutig als Zahlungsempfänger zu identifizieren.

 

Vorankündigung

 

Zukünftig wird Ihnen bzw. dem Kontoinhaber eine SEPA-Lastschrift vor dem ersten Abruf  schriftlich angekündigt. Bei umgedeuteten Einzugsermächtigungen erfolgt die erste Vorankündigung Ende 2013. Eine erneute Vorankündigung wird erst wieder fällig, wenn sich Veränderungen ergeben (z.B. Höhe des Abbuchungsbetrages). Die weiteren Vorankündigungen erfolgen in der Regel im Rahmen des allgemeinen Schriftverkehrs.

 

Umstellung auf SEPA-Einzellastschriften

 

Um Ihnen im Rahmen der SEPA Umstellung eine eindeutige Zuordnung der SEPA-Lastschrift zu Ihrem Mandat zu ermöglichen, werden wir ab dem 01.02.2014 in der Regel keine Sammelabbuchungen mehr vornehmen.

 

Ausländische Bankverbindungen

 

Wir können keine SEPA-Lastschriften von Ihren ausländischen Konten vornehmen.

Details und Links

Gläubiger-Identifikationsnummer

Die Gläubiger-Identifikationsnummer der Deutscher Ring Krankenversicherungs a.G. ist DE73ZZZ00000103997

 

Mandatsformular

Zum Erteilen einer Einzugsermächtigung
Mandatsformular herunterladen (PDF, 42 KB)

 

Mandatsreferenznummer

Die Mandatsreferenz ist ein von SIGNAL IDUNA individuell vergebenes Kennzeichen für ein Mandat. Die Mandatsreferenz kann bis zu 35 alphanumerische Stellen lang sein. Mit der Mandatsreferenz- und der Gläubiger-Identifikationsnummer kann festgestellt werden, welches Mandat dem Lastschrifteinzug zugrunde liegt.

 

SIGNAL IDUNA Mandatsreferenznummern sind beispielsweise folgendermaßen aufgebaut: 12345678SI00001

 

Vorankündigung

Über eine „anstehende Lastschrift“ werden Sie durch die Deutscher Ring Krankenversicherung per Vorankündigung informiert. So können Sie sicherstellen, dass das Abbuchungskonto ausreichend Deckung aufweist.

 

Als Vorankündigung kann jede Mitteilung (z.B. Rechnung, Anschreiben, Police) der Deutscher Ring Krankenversicherung genutzt werden. Der Abbuchungstermin und der -betrag gehen aus der Mitteilung hervor. Eine weitere Vorankündigung wird erst wieder fällig, wenn sich Veränderungen am Betrag oder Zahlungszeitpunkt ergeben.

 

Bankkonto für die Beitragszahlung

DZ-Bank

Kontonummer: 433 480

BLZ: 300 600 10

IBAN: DE34 3006 0010 0000 4334 80

BIC: GENODEDDXXX

 

Weitere allgemeine Informationen zu SEPA

Weitere allgemeine Informationen zu SEPA finden Sie unter: www.sepadeutschland.de

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